Archiv der Kategorie: Best Practice

Falk Scharnberg - Maths with Falk

Mathe-Videos mit Falk Scharnberg und dem Lightboard

Falk Scharnbergs Anliegen Erklärvideos für Mathe drehen zu wollen, war 2016 der Startpunkt für die Produktion von Lernvideos mit dem Lightboard an der HS Flensburg. Aber ausgerechnet mit ihm hatte bisher nie eine Produktion stattgefunden!

Deshalb hat er jetzt gleich eine Doppelpremiere: eine vierteilige Serie seiner Videos zu Eigenvalues and Eigenvectors und die erste Produktion mit weißem Hintergrund (statt bisher eines schwarzen).

Qualifizierungskonzepte für Führungskräfte zur Bewältigung des digitalen Wandels

Digitaler Wandel und die Forderung nach Veränderung und Neupositionierung von Unternehmen bewegen die Wirtschaft – kein neuer Tag ohne neue Studien und Konzepte hierzu.
Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen fragen sich, wie können die ersten Schritte aussehen und in welche Richtung sollte man nun loslaufen – und mit welcher Geschwindigkeit? Die Antworten darauf sind für viele Unternehmen langfristig überlebenswichtig – doch wer kann Antworten geben?
Angemessene Antworten können nur aus den Unternehmen selbst von den Fach- und Führungskräften gegeben werden, denn jeder Schritt hängt von zahlreichen internen Parametern ab – Unternehmensziele und Produktportfolio, Geschäftsprozesse und Digitalisierungsgrad, Mitarbeiterqualifikationen und Mitarbeitereinstellungen, Unternehmenskultur und Führungsverständnis sind wichtige Faktoren.
Digitalisierung verlangt eine mittel- und langfristige Strategie und diese erfolgt typischerweise von oben nach unten im Unternehmen. Primär entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung sind deshalb die Fach- und Führungskräfte.
Wir werden uns im ersten Teil dieses Beitrags damit beschäftigen, warum Führungskräfte die Digitalisierung im Unternehmen eher beschleunigen oder eher verzögern – oder allgemeiner, warum verändern sich manche Unternehmen und warum bleiben andere stehen? Im zweiten Teil verknüpfen wir die unterschiedlichen Phasen des Veränderungsmanagements mit den jeweils notwendigen Qualifizierungsinhalten, um im nächsten Schritt die Frage nach den spezifischen strukturellen Anforderungen eines nachhaltigen Qualifizierungskonzepts zu beantworten. Zum Abschluss beschreiben wir ein erprobtes Qualifizierungskonzept für Fach- und Führungskräfte zur Förderung der Unternehmensdigitalisierung.

Ein Beitrag von Stephan Hofmann und Prof. Dr. Winfried Krieger im Magazin „Wissenschaft trifft Praxis“ zum Thema „Digitale Bildung: Kompetenzen für die digital-unterstützte Wertschöpfung“ der Initiative Mittelstand Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“

Zum vollständigen Artikel

Digitale Bildung ist Change Management

Dr. Winfried Krieger ist Professor für Beschaffung, Logistik & Supply Chain Management an der Hochschule Flensburg und beschäftigt sich im Rahmen der Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation mit Fragen der digitalen Bildung. Im Gespräch erläutert er, welche Rolle den Führungskräften gerade in kleinen und mittleren Unternehmen bei der Digitalisierung zukommt, wie der digitale Transformationsprozess gemanagt werden muss und mit welchen Maßnahmen die digitalen Kompetenzen der Führungskräfte entwickelt werden können.

Zum Interview auf Mittelstand Digital des BMWI

Soziale Medien in Mint-Fächern

Campus Technology berichtet von verschiedenen Szenarien soziale Medien wie Wikipedia, Youtube oder Twitter in Mint-Fächern einzusetzen.

Beispiele aus dem Artikel:

  • Studierende entwickeln illustrierende Grafiken zu Wikipedia-Artikeln und erhalten Feedback von Nutzern aus der ganzen Welt.
  • Studierende erläutern in einminütigen Videos (ungelistet oder öffentlich) auf Youtube komplexe technische Konzepte.
  • Fragen in großen Gruppen können (in relativer Anonymität) auch über Twitter gestellt werden.
  • Ein open Source Plugin für MS Visual Studio bzw. Eclipse  erweitert die Software um soziale Netzwerkfunktionen für gemeinsame Programmentwicklung.

Update: Digitalisierung der Lehre – Workshops J. Handke, Didaktiktag HS Wismar

Dank einer Einladung der Kollegen vom E-Learning-Team der HS Wismar durfte ich am 18.5. an zwei Workshops von Professor Jürgen Handke teilnehmen.

Herr Handke hat zahlreiche Preise für seine Lehre erhalten und ist einer der wesentlichen Vertreter des Konzepts des Inverted Classrooms in Deutschland.

Die beiden Workshops mit der vorangegangenen Keynote bildeten so etwas wie die Essenz der letzten zwei Bücher des Referenten (Patient Hochschullehre, Handbuch Hochschullehre Digital). Beide Bücher sind in der ELSE verfügbar (sobald ein Mitglied des Präsidiums das im letzten Jahr geliehene Handbuch Hochschullehre Digital zurück gibt).

Aufzeichnung der Keynote

In sechs Schritten die eigene Lehre digitalisieren

Im ersten Workshop erläuterte Herr Handke sein Konzept, in sechs einfachen Schritten mit der Digitalisierung der eigenen Lehre zu beginnen. Das gesamte Konzept beruht dabei darauf, die Wissensvermittlung teilweise aus der Präsenz in die Zeit vor der Veranstaltung zu verlagern. Die Präsenzzeit wird dann für vertiefende Übungen und Anwendung verwendet (Inverted Classroom).

  1. Welcher meiner Kurse hat ein hohes Potential für Standardisierung (d.h. enthält viele Inhalte, die sich bei jeder Durchführung wiederholen)?
  2. Welche Lerneinheit ist besonders von wiederholenden Elementen geprägt?
  3. Welche Inhalte dieser Lerneinheit sind besonders für die Digitalisierung (Video, Audio, Text) geeignet (Animationen, Grafiken, Simulationen, Experteninterviews)?
  4. Digitalisierung der Inhalte:
    1. Gibt es entsprechende Inhalte als OER (open educational resources) mit entsprechenden freien Lizenzen?
    2. Falls es keine OER gibt, werden entsprechende Ressourcen selbst erstellt.
  5. Bereitstellung der Inhalte auf Lernplattformen, YouTube oder anderen Kanälen.
  6. Nutzen der gewonnenen Zeit:
    1. Wie viel Zeit hat mir die Verlagerung der Wissensvermittlung aus dem Vorlesungsraum in das Vorfeld der Veranstaltung gebracht?
    2. Welche vertiefenden Übungen kann ich in dieser Zeit mit den Studierenden machen?

Die weiteren Tipps und Hinweise des Workshops würden den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir (-1566) und/oder melden Sie sich zu unserem Einführungs-Workshop Inverted Classroom an.

Videoproduktion mit einfachen Mitteln

Der zweite Workshop widmete sich der eigenen Produktion von Videos mit den Werkzeugen Snagit und Camtasia. Die zahlreichen Beispiele für Funktionen der Programme und Kniffe zur Nutzung würden ebenfalls den Rahmen und die Form dieses Artikels sprengen. Vielleicht finden einige Eingang in eine mögliche Neuauflage unseres Workshops zu Screencasts. Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung (-1566).

Vielen Dank an Herrn Handke und die Kollegen in Wismar für den gelungenen Tag!

Weitere Information finden Sie auch auf den Seiten der Kollegen:  http://www.hs-wismar.de/was/aktuelles/veranstaltungen-termine/konferenzen-fachveranstaltungen/didaktiktag/

Nachlese 18. Arbeitskreis – Besuch von Dr. Jens Bücking – eAssessments

Am Dienstag, den 15.12. fand der 18. E-Learning Arbeitskreis statt. Zum Jahresausklang hatten wir Dr. Jens Bücking von der Universität Bremen als Referenten.

Dr. Jens Bücking ist (seit 2003) Projekt- und Servicemanager am Zentrum für Mulitmedia in der Lehre (ZMML). Dr. Jens Bücking hat den seit 11 Jahren bestehenden E-Learning Dienst „eAssessment“ der Universität Bremen mit aufgebaut. Dieses campusweite Angebot reicht von der Erstellung über die Organisation bis zur Durchführung von computergestützten Prüfungen, Einstufungstests und Übungen. Akutell werden in allen 12 Fachbereichen der Universität 8000-8700 Prüfungsleistungen pro Semester in 160 Lehrveranstaltungen im E-Assessment Center abgenommen.

Der Votrag war in vier Hauptpunkte gegliedert:

  • Technik
  • Organisation
  • Rechtsfragen
  • Didaktik

Unter dem Themenschwerpunkt „Technik“ wurde der Weg von den Anfängen (PC-Pool-Lösungen) hin zum Aufbau und Betrieb des (campusweiten) Testcenters aufgezeigt.

Wie komplex anfänglich die Prozessabläufe waren und wie darin über die Jahre optimiert wurde, wurde im Teil „Organisation“ skizziert.

Recht anschaulich ging es im Teil „Rechtsfragen“ zu. Mit Ausführungen zur Prüfungsordnung wurde geschildert, wie die Regelungen zur E-Klausur curricular verankert sind.

Wie gelingt die Kompetenzorientierung und welche sonstigen Eckpfeiler der Prüfungsdidaktik sind bei der Gestaltung von Klausuraufgaben zu beachten? Neben der Beantwortung dieser Fragen wurde im Teil „Didaktik“ anhand von Beispielen verdeutlicht, wie bunt der Blumenstrauss an möglichen Fragetypen ist.

Der Ausblick zu „Blended Assessment“ zeigte auf, wie variantenreich die Prüfungsformen sein können. Entscheidend hierbei ist die Prüfungskultur.

Anschließend wurde erläutert, welche „Schritte und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von E-Klausuren“ zu beachten bzw. essentiell sind.

In der abschließenden Fragerunde wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Rahmenbedingungen des Landes Schleswig-Holstein und die Besonderheiten der FH Flensburg beleuchtet.

Die Folien von Dr. Jens Bücking zu seinem Vortrag „E-Klausuren an der Universität Bremen. Von der Idee zum campusweiten Serviceangebot“ sind auf Anfrage bei uns unter erhältlich. Zu erreichen sind wir unter: else@fh-flensburg.de

Schöne Feiertage, ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr (2016) wünscht Ihnen die ELSE – E-Learning Service Einheit der FH Flensburg

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Fertigungsstraße für Studierende aus Lego

Heise.de berichtet von einem Projekt der Jade Hochschule Studierenden Java-Programmierung am Beispiel einer Fertigungsstraße aus Lego-Mindstorms beizubringen.
Zum Artikel: http://heise.de/-2747085
Zur Seite des Projektes: http://www.legomaschine.de/

Ein- und Zweiwocheninformationskurse im Projekt eBusiness-Lotse Schleswig-Holstein

Liebe Leser,

am 21.10.2014 hatten Prof. Winfried Krieger und ich unser Weiterbildungsangebot für Unternehmensmitarbeiter eINFORMATION –  Ein- und Zweiwocheninformationskurse im Arbeitskreis eLearning vorgestellt. Die Konzeption und Umsetzung dieser Kurse ist einer unser wesentlichen Beiträge als Fachhochschule Flensburg zum Projekt eBusiness-Lotse Schleswig-Holstein. Die Vorstellung dieses Kurzkonzeptes ist nun als Artikel im Heft „Wissenschaft trifft Praxis“ der Begleitforschung erschienen und wir möchten Ihnen diesen nun auch direkt zur Verfügung stellen: Artikel Ein- und Zweiwocheninformationkurse_Hofmann, Prof. Dr. Krieger

Viele Grüße

Stephan Hofmann

Learning Analytics hausgemacht

Campus Technology berichtet über einen Professor für Astronomie, der den Erfolg seiner Studierenden  in Prüfungen und Zwischenprüfungen bis hinunter zur Ebene einzelner Fragen mittels Excel verfolgt.

Alle Fragen sind mit Lernergebnissen verknüpft und die Analyse der einzelnen Fragen nach den Prüfungen zeigt, wo die Studierenden Probleme haben bzw. welche Lernergebnisse noch nicht erreicht sind.

Kollaboratives Kursdesign der Harvard Business School

In ihrem Artikel auf Harvard Business Review schildern Bharat Anand, Jan Hammond und V.G. Narayanan, wie sie ihre Kurse der Harvard Business School so gestalten, dass Zusammenarbeit und Diskussion unter den Online-Studierenden entsteht.

Ein einfacher wie effektiver Trick ist dabei, die Inhalte des Kurses erst freizuschalten, wenn die Studierenden ein Bild hochgeladen und ihr Profil erstellt haben.

Teaching for Tomorrow – Onlinekurs für Lehrende

Teach4Tom – Teaching for Tomorrow geht in eine neue Runde:

Teach4Tom ist ein Onlinekurs in Onlinelehre für Lehrende an deutschen und dänischen Hochschulen (s. Beschreibung unten).

Für Lehrende der beteiligten Hochschulen ist das Angebot kostenlos – aber nicht umsonst. Denn Sie erwarten spannende Monate mit intensiver Beschäftigung mit dem Thema Onlinelehre in vielen Facetten.

Anmeldung über die Website der SDU: http://cuu.sdu.dk/#event2707

Ansprechpartner und Beratung an der FH Flensburg: Arne Möller (-1566) und Rosa Arnold (-1507).

Target group: This course is open to lecturers from all the Danish and German partner institutions in Videnregion/Wissenregion Syddanmark Schleswig-Holstein (University of Southern Denmark, University College Syddanmark, University College Lillebælt, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Fachochschule Kiel, Fachhochschule Flensburg and Universität Flensburg).The course is particularly aimed at lecturers who have an interest in online teaching and learning and lecturers who already undertake online teaching and learning activities or expect to do so in the future.
Aim: The purpose of the course is to give lecturers the competences necessary to design and deliver online courses. Furthermore, the course aims to provide lecturers with an opportunity to network across the partner institutions and find collaboration partners with a view to designing and delivering joint online courses to students.
Content: 1. The virtual learning environment and e-learning tools
Introduction to the virtual learning environment and e-learning tools that will be used in the course2. Introduction to online learning
Introduction to online learning, an overview of online learning models and a perspective on criteria for quality in online learning.

3. Design of flipped, blended and distance learning
Creating course designs, producing course materials such as videos and learning objects, creating learning activities and using OER (open educational resources).

4. Delivery of online courses/The online lecturer
Communication, interaction, motivation and netiquette. The role of the online lecturer.

5. Web 2.0 and social media
Introduction to web 2.0 and social media. Using web 2.0 and social media in teaching – the potentials and challenges.

6. E-assessment
Introduction to a variety of e-assessment methods, potentials and challenges. Designing and carrying out e-assessment that matches the learning objectives of a given course.

Further Info: There is a maximum limit of 70 participants (10 from each partner institution).
The course will only be held if at least 20 participants enrol.
5 ECTS
Laptop, good internet connection, a webcam and a headset are needed to participate in the course.
If you are not employed with the University of Southern Denmark, please register as follows:  In the Little box that appears after clicking „sign up here“, please type your title, your department and your institution. Personnel categories are VIP = Lecturers, and TAP = Administrative. Choose „Other“ („andet“) in the boxes Faculty and Campus
Maximum participants: 70
Instructor: E-learning experts from the partner institutions.
Duration:
Date(s): The course starts on 14th September 2015 and ends June 2016.
On Friday 25th September a face-2-face kick-off event will be held  from 10:00-16:00.
Place: The course is delivered mainly online via both synchronous and asynchronous activities.The location of the face-2-face event on 25th September will be announced shortly.
Price: Gratis (Free)
Deadline: 31/8 – 2015

Didaktiktage HS Wismar: MI(N)t-Streiter gesucht

Unter dem Titel „MI(N)T-Streiter gesucht“  bot Prof. Dr. Peter Riegler von der Ostfalia HAW gestern bei den Didaktiktagen der HS Wismar  einen Workshop an, in dem er von seinen Erfahrungen mit Just-in-Time-Teaching (JITT) im Bereich Mathematik berichtete.

In Kürze:

  • Studierende erhalten Aufträge zum Selbststudium (z.B. in einem Buch) und Übungsaufgaben in einer Lernplattform.
  • Zu den Arbeitsaufträgen auf der Lernplattform gehören offene Fragen wie, „Was haben Sie/Was haben Sie nicht verstanden?“
  • Antworten auf die Lesefragen und Auswertungen der Übungsaufgaben liefern das Thema der Lehrveranstaltung (mit Teilen von Kurzvorlesung (frontal) und Übungen).
  • Lernende erhalten durch die kurze Feedback-Schleife zusätzliche Motivation (u.a. durch die Wertschätzung ihrer Beiträge).
  • Lehrende können besser den Lernerstand einschätzen.

Ein Literaturtipp von Herrn Riegler: Simkins, Scott; Maier, Mark H (2010): Just-in-time teaching. Sterling, VA.: Stylus Pub. LLC

Bei Interesse an weiteren Informationen zu diesem dreistündigen Workshop stehe ich gerne für Fragen bereit.