Archiv der Kategorie: E-Lectures

Falk Scharnberg - Maths with Falk

Mathe-Videos mit Falk Scharnberg und dem Lightboard

Falk Scharnbergs Anliegen Erklärvideos für Mathe drehen zu wollen, war 2016 der Startpunkt für die Produktion von Lernvideos mit dem Lightboard an der HS Flensburg. Aber ausgerechnet mit ihm hatte bisher nie eine Produktion stattgefunden!

Deshalb hat er jetzt gleich eine Doppelpremiere: eine vierteilige Serie seiner Videos zu Eigenvalues and Eigenvectors und die erste Produktion mit weißem Hintergrund (statt bisher eines schwarzen).

Update: Digitalisierung der Lehre – Workshops J. Handke, Didaktiktag HS Wismar

Dank einer Einladung der Kollegen vom E-Learning-Team der HS Wismar durfte ich am 18.5. an zwei Workshops von Professor Jürgen Handke teilnehmen.

Herr Handke hat zahlreiche Preise für seine Lehre erhalten und ist einer der wesentlichen Vertreter des Konzepts des Inverted Classrooms in Deutschland.

Die beiden Workshops mit der vorangegangenen Keynote bildeten so etwas wie die Essenz der letzten zwei Bücher des Referenten (Patient Hochschullehre, Handbuch Hochschullehre Digital). Beide Bücher sind in der ELSE verfügbar (sobald ein Mitglied des Präsidiums das im letzten Jahr geliehene Handbuch Hochschullehre Digital zurück gibt).

Aufzeichnung der Keynote

In sechs Schritten die eigene Lehre digitalisieren

Im ersten Workshop erläuterte Herr Handke sein Konzept, in sechs einfachen Schritten mit der Digitalisierung der eigenen Lehre zu beginnen. Das gesamte Konzept beruht dabei darauf, die Wissensvermittlung teilweise aus der Präsenz in die Zeit vor der Veranstaltung zu verlagern. Die Präsenzzeit wird dann für vertiefende Übungen und Anwendung verwendet (Inverted Classroom).

  1. Welcher meiner Kurse hat ein hohes Potential für Standardisierung (d.h. enthält viele Inhalte, die sich bei jeder Durchführung wiederholen)?
  2. Welche Lerneinheit ist besonders von wiederholenden Elementen geprägt?
  3. Welche Inhalte dieser Lerneinheit sind besonders für die Digitalisierung (Video, Audio, Text) geeignet (Animationen, Grafiken, Simulationen, Experteninterviews)?
  4. Digitalisierung der Inhalte:
    1. Gibt es entsprechende Inhalte als OER (open educational resources) mit entsprechenden freien Lizenzen?
    2. Falls es keine OER gibt, werden entsprechende Ressourcen selbst erstellt.
  5. Bereitstellung der Inhalte auf Lernplattformen, YouTube oder anderen Kanälen.
  6. Nutzen der gewonnenen Zeit:
    1. Wie viel Zeit hat mir die Verlagerung der Wissensvermittlung aus dem Vorlesungsraum in das Vorfeld der Veranstaltung gebracht?
    2. Welche vertiefenden Übungen kann ich in dieser Zeit mit den Studierenden machen?

Die weiteren Tipps und Hinweise des Workshops würden den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir (-1566) und/oder melden Sie sich zu unserem Einführungs-Workshop Inverted Classroom an.

Videoproduktion mit einfachen Mitteln

Der zweite Workshop widmete sich der eigenen Produktion von Videos mit den Werkzeugen Snagit und Camtasia. Die zahlreichen Beispiele für Funktionen der Programme und Kniffe zur Nutzung würden ebenfalls den Rahmen und die Form dieses Artikels sprengen. Vielleicht finden einige Eingang in eine mögliche Neuauflage unseres Workshops zu Screencasts. Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung (-1566).

Vielen Dank an Herrn Handke und die Kollegen in Wismar für den gelungenen Tag!

Weitere Information finden Sie auch auf den Seiten der Kollegen:  http://www.hs-wismar.de/was/aktuelles/veranstaltungen-termine/konferenzen-fachveranstaltungen/didaktiktag/

Didaktiktag der HS Wismar

Am 18.05. führen die Kollegen der Hochschule Wismar wieder ihren Didaktiktag durch. Es gibt ein tolles Workshop-Programm u.a. mit dem Preisträger Ars Legendi für Exzellenz in der Hochschullehre, Prof. Dr. Handke.
Im Vito der FH wären noch ein paar Plätze frei… (Arne Möller -1566)

UPDATE: Nachlese: Workshop AK E-Learning „Screencasts“

Am 24. Februar trafen wir uns zu einem Workshop „Screencasts – schnell produzierte Lernvideos“.
Neben einem Austausch zu Erfahrungen und möglichen Szenarien probierten wir aus, kurze Screencasts zu erstellen.
Hier kommt die Liste verwendeter Software und anderer Ressourcen.

  • screencast-o-matic.com
    Die kostenlose Version der Software erlaubt Aufnahmen von bis zu 15 Minuten, die mit einem Wasserzeichen versehen sind. Die kostenpflichtige Variante mit erweiterten Funktionen ist ein Abo zu 15$/Jahr.
  • Adobe Captivate
    Stephan Hofmann berichtete von seinen Erfahrungen mit Adobe Captivate (Hochschul-Lizenz ca. 415,- €). UPDATE: Herr Hofmann weist darauf hin, dass der Fachbereich 4 Campuslizenzen für 207,- € (ohne Datenträger) bzw. 217,- € (inkl. Datenträger) erwerben kann.
  • Camtasia
    Die ELSE verwendet zur Produktion von Screencasts und anderen Videos Camtasia. Die Hochschullizenz kostet ca. 200,- €. Dafür verfügt das Programm über einen sehr großen Funktionsumfang, welcher in einer Tutorial-Serie gut erklärt wird.
  • Mikrofone
    Stephan Hofmann verwendet für seine Aufnahmen ein Mikrofon Blue Yeti (~130,- €).
    Die ELSE verwendet für einfache Screencasts ein Logitech PC Headset 960 USB (~22,- €).

Neben den im Workshop verwendeten Programmen könnten auch folgende interessant sein:

  • Bandicam
    Bandicam erlaubt in der kostenfreien Variante Aufnahmen von bis zu 10 Minuten, die ein Wasserzeichen tragen. Die Software bietet allerdings weit mehr Einstellungsmöglichkeiten als Screencast-o-matic. So kann z.B. auch in der kostenfreien Variante der Audioton des Rechners zusammen mit dem Mikrofon aufgezeichnet werden. Die Software kostet in der lizensierten Version einmalig 33,- €. Für weitere 23,- € können grundlegende Videoschnittfunktionen mit Bandicut direkt integriert werden.
  • Open Broadcaster Software
    OBS ist eine quelloffene, kostenlose Software, mit der man nicht nur Screencasts aufzeichnen sondern auch Live-Streams ins Netz senden kann. Die Software bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten – ist allerdings auch nicht ganz trivial in der Einrichtung. Auf YouTube finden sich aber viele Tutorials.

Bereiche in Videos unkenntlich machen: Im Workshop wurde nach Werkzeugen gefragt, um bestimmte Teile eines Videos unkenntlich zu machen.

  • In Camtasia geht dies statisch mit Blur Annotations, die als „Milchglasscheibe“ über Teile des Videos gelegt werden.
  • Wer seine Videos bei YouTube einstellt, kann im Video Manager die Funktion „Bereiche unkenntlich machen – benutzerdefiniert“ nutzen. Diese kann sogar einem markierten Bereich im Video dynamisch folgen (z.B. einem Autokennzeichen).

Weitere Online-Ressourcen:

AK E-Learning: Workshop Screencasts – schnell produzierte Lernvideos

Screencasts nehmen auf, was auf einem Computerbildschirm an Aktionen abläuft. Der Computerton, Kommentare über ein Mikrofon oder das Bild einer Webcam können in dieses Video eingebunden werden. Sie können z.B. Bedienungsoberflächen von Software erklären, Bildschirmpräsentationen vertonen oder auch Veranstaltungsaufzeichnungen durchführen.

Im Workshop lernen Sie verschiedene Software für die Produktion von Screencasts kennen. Stephan Hofmann wird Ihnen einen Einblick in die Screencast-Produktion des Projektes eBusiness-Lotse geben. Außerdem werden Sie eigene Screencasts produzieren.

Sie benötigen dazu im Workshop einen Computer mit Internetzugang (Eduroam oder Campus-Netz, Windows oder Mac – Linux ist nur bedingt geeignet) und Webcam (einzelne Webcams können auf Anfrage gestellt werden). Idealerweise bringen Sie auch ein Headset mit Mikrofon (einzelne Headsets können gestellt werden) und eine Idee für einen kleinen Screencast mit.

Datum: 23.02.2016
Zeit: 13.00 – 15.00 Uhr
Ort: H130, Hauptgebäude FH Flensburg
TN-Zahl: max.12
Kosten: kostenfrei

Diese Veranstaltung ist leider nicht mehr verfügbar.

Nachlese 16. Arbeitskreis (22.09.2015)

Am 22.09. fand der 16. Arbeitskreis mit dem folgenden Schwerpunkt statt : Auswertung der Befragungen der ELSE.

Denn seit Jahresbeginn haben wir sowohl die Lehrenden- wie auch die Studierenden zu ihren Erfahrungen und Erwartungen an Lehren und Lernen mit Medien befragt.

Die Evaluationen können im Detail bei uns eingesehen werden. Wenden Sie sich hierzu einfach an else@fh-flensburg.de

In der anschließenden Diskussion fand das Thema eAssessments großen Anklang.

Auf Wunsch der Beteiligten haben wir einen Experten zum Thema eAssessments zum nächsten Arbeitskreis (Dezember 2015) eingeladen, um im informellen Rahmen seine Erfahrungen und seine Expertise im Diskurs mit uns zu teilen. Die Einladung folgt…

 

 

Kostenloses Webinar: Lehrvideos mit überschaubarem Aufwand – Einblicke in die Praxis

Am 16.11.2015 von 14.00 bis 15.00 Uhr gibt es auf e-teaching.org die Möglichkeit an dem kostenlosen Webinar „Lehrvideos mit überschaubarem Aufwand – Einblicke in die Praxis“ teilzunehmen.

Die Referenten sind Prof. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg – diesjähriger Preisträger des Ars legendi-Preises für Exzellenz in der Hochschullehre – und Prof. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld.

Auf diesem Wege auch noch herzliche Glückwünsche an Herrn Handke und Dank für die interessanten Geschichten zur Musikkultur der 70er Jahre am Rande der GMW2015. 😉

Moocs on Hans Christian Andersen

Ich leite eine Anfrage unserer dänischen Kollegin Inger-Marie F. Christensen von der Syddansk Universitet weiter:

„…If you are interested in studying the MOOC phenomenon and learn something about Hans Christian Andersen, you should consider participating in our course on FutureLearn – starts 19 October: https://www.futurelearn.com/courses/hans-christian-andersens-fairy-tales

Please share the link with colleagues and friends.“

P.S.: Ich habe mich für die Mooc eingeschrieben.

Rosa Arnold

 

Videos mit Quizfunktion

Peter Baumgartner stellt in seinem Blog den Online-Dienst eduCanon vor.

Nach Anmeldung kann man in diesem Dienst YouTube- oder Vimeo-Videos mit interaktiven Quizelementen anreichern.

Ein Beispiel dafür findet sich am Ende des Blogartikels.

Nachlese 15. Arbeitskreis (14.07.2015)

Liebe Leserschaft,

passend zur Sommerpause folgt auf diesem Weg die Nachlese zum gestrigen (14.07.2015)

15. Arbeitskreis:

Die Tagesordnungspunkte waren:

  1. eLearning Afrika Konferenz in Addis Ababa (20.05.-22.05.2015)
  2. externer Beitrag zu E-Learning aus zwei Perspektiven
  3. Adobe Connect – how to? – Demo

1. Am 20.05.-22.05.2015 hat in Addis Ababa die eLearning Afrika Konferenz stattgefunden. Dank der Unterstützung von Herrn Klaus v. Stackelberg und Frau Bille wurde mir die Reise überhaupt ermöglicht. Initiator und Ideengeber war Herr Thomas Schmidt. Weitere treue Wegbegleiter von der Idee bis zur abschließenden Vorbereitungen waren Arne Möller, Janntje Böhlke-Itzen und Frau Petra Christiansen. Lektoriert haben Arne Möller, Herr von Schiling und Anja Lehmann.  Denn der Beitrag war auf Englisch. Ich habe auf der Konferenz aktiv mit einem Beitrag zur bereits veröffentlichten und geplanten Portfolio-Arbeit teilgenommen. Ausschnitte hierzu finden Sie ebenso in der Prezi wie auch einige mitgebrachte Themen, Kontakte und Impressionen. Weiterführende Links zum vollständigen Beitrag finden Sie ebenfalls in der Prezi oder auf http://www.africacentre.de/

Für Details zur Portfolio-Arbeit von der Definition über Beratung zum Einsatzfeld bis hin zu Tools sprechen Sie uns bitte einfach über Mail-Adresse: else@fh-flensburg.de oder telefonisch unter +49 (0) 461 805-1507 bzw. +49 (0) 461 805-1566 an.

2. Bernd Torba hat von seinen Erfahrungen aus Studierender- und Lehrendersicht berichtet.
Er hat einen E-Learning Aufbaustudium absolviert und ist Ausbilder für die Weiterbildung zum
Technischen Redakteur.

Das auch von Herrn Torba eingesetzte Tool Adobe Connect wurde im folgenden 3. Tagesordnungspunkt weitergeführt. Anbei finden Sie die Präsentation von Herrn Torba. Kontaktdaten können wir gerne weiterleiten. Herr Torba steht jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Link zur Präsentation (PDF): 20150714_Arbeitsgruppe_ELSE

3. Arne Möller hat Adobe Connect als Konferenztool vorgestellt und die Anwendungen demonstriert. Bei Interesse melden Sie sich bei else@fh-flensburg.de.

Sommerliche, hoffentlich sommerlich bleibende Grüße

Rosa Arnold

LogoMitSlogan400px

 

 

15. Arbeitskreis (14.07.2015)

Nächster, 15. Workshop E-Learning am Dienstag, 14. Juli 2015

Beginn: 16.00 h

Ende: 17.30 h

Liebe E-Learning-Interessierte,

wie auf dem 14. Workshop vereinbart treffen wir uns am Dienstag, 14.7.2015, um 16.00 Uhr im H 132 zum 15. Workshop des Arbeitskreises E-Learning.

Auf der Agenda stehen:

—  Begrüßung durch den Vizepräsidenten für Lehre (K. v. Stackelberg)

—  Bericht von Rosa Arnold zur eLearning Afrika Konferenz in Addis Ababa mit einem Beitrag
zur Portfolio-Arbeit

—  Kurzer Erfahrungsbericht von Hr. Torba aus dem Arbeitsfeld Technische Kommunikation:

– E-Learning Erfahrungen aus Lernenden- und Lehrendensicht

– Live Session mit Adobe Connect (Bitte Geräte mit installierter Connect App bzw.
Flashplayer mitbringen)

—  Festlegung eines neuen Termins für den 16. Workshop

„8 Best Practices for Moving Courses Online“

Unter dem oben angeführten Titel berichtet Patricia Mills (Professorin an der University of Southern California Marshall School of Business ) auf Campus Technology über ihre Erfahrungen bei dem Wechsel von Präsenz- zu Online-Lehre.

Sie fasst ihre Erfahrungen unter den folgenden Überschriften zusammen (mit Zusammenfassungen der Texte in Klammern):

  • Klein anfangen (hier: mit einem Online-Master)
  • Im eigenen Haus investieren (statt Aufträge fremd zu vergeben)
  • Geduldig sein (der Anfang erfordert viel Arbeit)
  • Mit den Lehrgrundlagen anfangen (die Kurse von den Lernergebnissen aufbauen)
  • Neue Formate unterstützen (abgefilmte Vorlesungen sind keine Online-Lehre)
  • Machen Sie es persönlich (die Persönlichkeit der Lehrenden muss sich im Kurs ausdrücken können)
  • Achte auf die Produktionsqualität (Lehrvideos sollten von Profis gemacht werden)
  • Dem Lehrkörper helfen zu sehen, dass anders besser sein kann (die Technik nutzen, um schon während der Veranstaltung das Verständnis zu überprüfen)

Lernvideos ohne schriftliche Zusammenfassung sind schlechter…

… weil laut Campus Technology das MIT und Harvard von der amerikanischen Vereinigung der Tauben wegen der Diskriminierung Nicht-Hörender verklagt worden sind.

Der Verband beschwert sich über fehlende Untertitelung dieser kostenfreien Angebote für die Öffentlichkeit, weil taube und schwerhörige Menschen ausgeschlossen seien.

Navigierbare Untertitel sind ein Merkmal der Videos, auf der von beiden Institutionen genutzten Plattform edx.