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Falk Scharnberg - Maths with Falk

Mathe-Videos mit Falk Scharnberg und dem Lightboard

Falk Scharnbergs Anliegen Erklärvideos für Mathe drehen zu wollen, war 2016 der Startpunkt für die Produktion von Lernvideos mit dem Lightboard an der HS Flensburg. Aber ausgerechnet mit ihm hatte bisher nie eine Produktion stattgefunden!

Deshalb hat er jetzt gleich eine Doppelpremiere: eine vierteilige Serie seiner Videos zu Eigenvalues and Eigenvectors und die erste Produktion mit weißem Hintergrund (statt bisher eines schwarzen).

Workshop „Videokonferenz-Werkzeuge – Die Welt kommt in die Vorlesung“

Im Workshop lernen Sie verschiedene Lösungen kennen, um die Welt in Ihre Veranstaltungen zu holen. Berichte von Alumni von deren Arbeitsplatz in den Hörsaal, Interviews und Fragestunden mit Experten oder in die Hochschule übertragene Besuche bei Unternehmen lassen sich mit verschiedenen Mitteln realisieren.

Sie probieren Softwareplattformen wie Connect, Skype und Hello in verschiedenen Szenarios aus und lernen, welche technischen Voraussetzungen nötig sind, welche Mittel wir im Haus haben und wie die ELSE Sie unterstützen kann.

Im Workshop benötigen Sie einen Computer mit Webcam und Headset.

Niveau: Einsteiger
Datum: 06.12.2016
Zeit: 17.30 – 19.30 Uhr
Ort: H132, HS Flensburg
TN-Zahl: max.12
Kosten: kostenfrei

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist leider nicht mehr möglich.

Workshop „Audioproduktionen mit Audacity – Hörspiele und Features“

Durch Studierende produzierte Audioaufnahmen können vielfältig eingesetzt werden. Beispiele sind:

  • Lernen durch Erklären / Peer Teaching: Studierende erklären komplexe Sachverhalte für andere Studierende in kurzen Podcasts (Aufnahmen) bzw. Features. Sie müssen das Thema selbst durchdringen und knapp in Worten erklären. Das Verständnis wird vertieft und die Studierenden gewinnen Praxis und Sicherheit in der Terminologie des Faches.
  • Sprachpraxis im Fremdsprachenunterricht: In großen Gruppen gibt es kaum Sprechanlässe für einzelne Studierende. Mit der Produktion von Audioaufnahmen oder sogar kleinen Hörspielen erhalten Einzelne oder Kleingruppen diese Sprechanlässe. Werden die Aufnahmen in ein Lernmanagementsystem (LMS) hochgeladen, können Lehrende vielen Studierenden individuelles Feedback geben. Im LMS Moodle geht dies auch über direkt eingesprochene Kommentare.

Die Technik dazu ist kostengünstig bzw. kostenlos und einfach verfügbar. Im Workshop beschäftigen wir uns mit den Grundfunktionen der kostenlosen Software Audacity (http://www.audacityteam.org/ für Windows, Mac und Linux) und Sie entwickeln Ideen für den Einsatz von Audioaufnahmen in Ihrer Lehre.

Sie benötigen für die Veranstaltung einen Computer mit idealerweise schon installiertem Audacity, einem Mikrofon und Lautsprechern. Um die anderen Teilnehmenden nicht zu stören, wäre ein (USB-)Headset perfekt.

Niveau: Einsteiger
Datum: 27.09.2016
Zeit:  17.30 – 19.30 Uhr
Ort:  H132, HS Flensburg
TN-Zahl: max.12
Kosten: kostenfrei

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist leider nicht mehr möglich.

Soziale Medien in Mint-Fächern

Campus Technology berichtet von verschiedenen Szenarien soziale Medien wie Wikipedia, Youtube oder Twitter in Mint-Fächern einzusetzen.

Beispiele aus dem Artikel:

  • Studierende entwickeln illustrierende Grafiken zu Wikipedia-Artikeln und erhalten Feedback von Nutzern aus der ganzen Welt.
  • Studierende erläutern in einminütigen Videos (ungelistet oder öffentlich) auf Youtube komplexe technische Konzepte.
  • Fragen in großen Gruppen können (in relativer Anonymität) auch über Twitter gestellt werden.
  • Ein open Source Plugin für MS Visual Studio bzw. Eclipse  erweitert die Software um soziale Netzwerkfunktionen für gemeinsame Programmentwicklung.

LibreOffice auf der Owncloud als GoogleDocs Ersatz (?)

Manchmal kommt man gerade bei der länder- und hochschulenübergreifenden Zusammenarbeit kaum an GoogleDocs vorbei. Mit der ersten verfügbaren Version – des lange angekündigten – LibreOffice auf Owncloud-Basis, Collabora, könnte sich das ändern. Damit kann man auf eigenen Servern im Web eine Arbeitsumgebung mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware anbieten.

Derzeit ist die Software leider lediglich als Image einer virtuellen Maschine verfügbar. Spannend wird sicherlich, wenn die großen Linux-Distributionen entsprechende Paket aufnehmen. Hoffentlich schadet die aktuelle Entwicklung bei Owncloud nicht diesem interessanten Projekt.

Update: Digitalisierung der Lehre – Workshops J. Handke, Didaktiktag HS Wismar

Dank einer Einladung der Kollegen vom E-Learning-Team der HS Wismar durfte ich am 18.5. an zwei Workshops von Professor Jürgen Handke teilnehmen.

Herr Handke hat zahlreiche Preise für seine Lehre erhalten und ist einer der wesentlichen Vertreter des Konzepts des Inverted Classrooms in Deutschland.

Die beiden Workshops mit der vorangegangenen Keynote bildeten so etwas wie die Essenz der letzten zwei Bücher des Referenten (Patient Hochschullehre, Handbuch Hochschullehre Digital). Beide Bücher sind in der ELSE verfügbar (sobald ein Mitglied des Präsidiums das im letzten Jahr geliehene Handbuch Hochschullehre Digital zurück gibt).

Aufzeichnung der Keynote

In sechs Schritten die eigene Lehre digitalisieren

Im ersten Workshop erläuterte Herr Handke sein Konzept, in sechs einfachen Schritten mit der Digitalisierung der eigenen Lehre zu beginnen. Das gesamte Konzept beruht dabei darauf, die Wissensvermittlung teilweise aus der Präsenz in die Zeit vor der Veranstaltung zu verlagern. Die Präsenzzeit wird dann für vertiefende Übungen und Anwendung verwendet (Inverted Classroom).

  1. Welcher meiner Kurse hat ein hohes Potential für Standardisierung (d.h. enthält viele Inhalte, die sich bei jeder Durchführung wiederholen)?
  2. Welche Lerneinheit ist besonders von wiederholenden Elementen geprägt?
  3. Welche Inhalte dieser Lerneinheit sind besonders für die Digitalisierung (Video, Audio, Text) geeignet (Animationen, Grafiken, Simulationen, Experteninterviews)?
  4. Digitalisierung der Inhalte:
    1. Gibt es entsprechende Inhalte als OER (open educational resources) mit entsprechenden freien Lizenzen?
    2. Falls es keine OER gibt, werden entsprechende Ressourcen selbst erstellt.
  5. Bereitstellung der Inhalte auf Lernplattformen, YouTube oder anderen Kanälen.
  6. Nutzen der gewonnenen Zeit:
    1. Wie viel Zeit hat mir die Verlagerung der Wissensvermittlung aus dem Vorlesungsraum in das Vorfeld der Veranstaltung gebracht?
    2. Welche vertiefenden Übungen kann ich in dieser Zeit mit den Studierenden machen?

Die weiteren Tipps und Hinweise des Workshops würden den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir (-1566) und/oder melden Sie sich zu unserem Einführungs-Workshop Inverted Classroom an.

Videoproduktion mit einfachen Mitteln

Der zweite Workshop widmete sich der eigenen Produktion von Videos mit den Werkzeugen Snagit und Camtasia. Die zahlreichen Beispiele für Funktionen der Programme und Kniffe zur Nutzung würden ebenfalls den Rahmen und die Form dieses Artikels sprengen. Vielleicht finden einige Eingang in eine mögliche Neuauflage unseres Workshops zu Screencasts. Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung (-1566).

Vielen Dank an Herrn Handke und die Kollegen in Wismar für den gelungenen Tag!

Weitere Information finden Sie auch auf den Seiten der Kollegen:  http://www.hs-wismar.de/was/aktuelles/veranstaltungen-termine/konferenzen-fachveranstaltungen/didaktiktag/

Demo: Online-Pinnwände

Heute zeigt Klaus v. Stackelberg mit Unterstützung der ELSE von 11.30 bis 12.15 in C27 wie er  Online-Pinnwänden in seiner BWL-Veranstaltung nutzen wird.

Der Genuss von mitgebrachten Sandwiches während der Demonstration ist genauso erlaubt und erwünscht wie die Beteiligung mit Mobilgeräten.

Online-Pinnwand:
http://padlet.com/ArneMoeller/begriffesammeln

Alternative:
http://en.linoit.com/

URL-Verkürzer:
https://goo.gl/

QR-Code mit Google-API erzeugen (HIER.IHRE.URL in Adresszeile des Browsers durch zu verkürzenden URL ersetzen und Eingabetaste drücken):
https://chart.googleapis.com/chart?cht=qr&chl=https://HIER.IHRE.URL/&chs=200×200

Didaktiktag der HS Wismar

Am 18.05. führen die Kollegen der Hochschule Wismar wieder ihren Didaktiktag durch. Es gibt ein tolles Workshop-Programm u.a. mit dem Preisträger Ars Legendi für Exzellenz in der Hochschullehre, Prof. Dr. Handke.
Im Vito der FH wären noch ein paar Plätze frei… (Arne Möller -1566)

Nachlese: Workshop AK E-Learning „Elektronische Werkzeuge für die Zusammenarbeit in Präsenzveranstaltungen“

Am 12.04.2016 trafen wir uns, um im Rahmen eines Workshops verschiedene Werkzeuge für die Zusammenarbeit und Aktivierung in Präsenzveranstaltungen auszuprobieren.

Die getesteten Werkzeuge und – einige – der Ergebnisse sind in einem GoogleDoc abgelegt.

UPDATE: Nachlese: Workshop AK E-Learning „Screencasts“

Am 24. Februar trafen wir uns zu einem Workshop „Screencasts – schnell produzierte Lernvideos“.
Neben einem Austausch zu Erfahrungen und möglichen Szenarien probierten wir aus, kurze Screencasts zu erstellen.
Hier kommt die Liste verwendeter Software und anderer Ressourcen.

  • screencast-o-matic.com
    Die kostenlose Version der Software erlaubt Aufnahmen von bis zu 15 Minuten, die mit einem Wasserzeichen versehen sind. Die kostenpflichtige Variante mit erweiterten Funktionen ist ein Abo zu 15$/Jahr.
  • Adobe Captivate
    Stephan Hofmann berichtete von seinen Erfahrungen mit Adobe Captivate (Hochschul-Lizenz ca. 415,- €). UPDATE: Herr Hofmann weist darauf hin, dass der Fachbereich 4 Campuslizenzen für 207,- € (ohne Datenträger) bzw. 217,- € (inkl. Datenträger) erwerben kann.
  • Camtasia
    Die ELSE verwendet zur Produktion von Screencasts und anderen Videos Camtasia. Die Hochschullizenz kostet ca. 200,- €. Dafür verfügt das Programm über einen sehr großen Funktionsumfang, welcher in einer Tutorial-Serie gut erklärt wird.
  • Mikrofone
    Stephan Hofmann verwendet für seine Aufnahmen ein Mikrofon Blue Yeti (~130,- €).
    Die ELSE verwendet für einfache Screencasts ein Logitech PC Headset 960 USB (~22,- €).

Neben den im Workshop verwendeten Programmen könnten auch folgende interessant sein:

  • Bandicam
    Bandicam erlaubt in der kostenfreien Variante Aufnahmen von bis zu 10 Minuten, die ein Wasserzeichen tragen. Die Software bietet allerdings weit mehr Einstellungsmöglichkeiten als Screencast-o-matic. So kann z.B. auch in der kostenfreien Variante der Audioton des Rechners zusammen mit dem Mikrofon aufgezeichnet werden. Die Software kostet in der lizensierten Version einmalig 33,- €. Für weitere 23,- € können grundlegende Videoschnittfunktionen mit Bandicut direkt integriert werden.
  • Open Broadcaster Software
    OBS ist eine quelloffene, kostenlose Software, mit der man nicht nur Screencasts aufzeichnen sondern auch Live-Streams ins Netz senden kann. Die Software bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten – ist allerdings auch nicht ganz trivial in der Einrichtung. Auf YouTube finden sich aber viele Tutorials.

Bereiche in Videos unkenntlich machen: Im Workshop wurde nach Werkzeugen gefragt, um bestimmte Teile eines Videos unkenntlich zu machen.

  • In Camtasia geht dies statisch mit Blur Annotations, die als „Milchglasscheibe“ über Teile des Videos gelegt werden.
  • Wer seine Videos bei YouTube einstellt, kann im Video Manager die Funktion „Bereiche unkenntlich machen – benutzerdefiniert“ nutzen. Diese kann sogar einem markierten Bereich im Video dynamisch folgen (z.B. einem Autokennzeichen).

Weitere Online-Ressourcen:

Videos in der Hochschullehre – studentische Begleitstudie

Was bewirkt der Einsatz von Videos in Hochschullehre bei den Studierenden?

An der Universität Leipzig hat sich das Projekt E-Teaching mit dieser Frage beschäftigt. Hierbei haben Studierende eine Begleitstudie angelegt und begleitet, um zu erfahren, welche Kriterien und Rahmenbedingungen beim Einsatz von Videos erfüllt sein müssen, damit sie von den Studierenden als lernförderlich eingestuft werden.

Hier der Link zur Begleitstudie.

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AK E-Learning: Workshop Screencasts – schnell produzierte Lernvideos

Screencasts nehmen auf, was auf einem Computerbildschirm an Aktionen abläuft. Der Computerton, Kommentare über ein Mikrofon oder das Bild einer Webcam können in dieses Video eingebunden werden. Sie können z.B. Bedienungsoberflächen von Software erklären, Bildschirmpräsentationen vertonen oder auch Veranstaltungsaufzeichnungen durchführen.

Im Workshop lernen Sie verschiedene Software für die Produktion von Screencasts kennen. Stephan Hofmann wird Ihnen einen Einblick in die Screencast-Produktion des Projektes eBusiness-Lotse geben. Außerdem werden Sie eigene Screencasts produzieren.

Sie benötigen dazu im Workshop einen Computer mit Internetzugang (Eduroam oder Campus-Netz, Windows oder Mac – Linux ist nur bedingt geeignet) und Webcam (einzelne Webcams können auf Anfrage gestellt werden). Idealerweise bringen Sie auch ein Headset mit Mikrofon (einzelne Headsets können gestellt werden) und eine Idee für einen kleinen Screencast mit.

Datum: 23.02.2016
Zeit: 13.00 – 15.00 Uhr
Ort: H130, Hauptgebäude FH Flensburg
TN-Zahl: max.12
Kosten: kostenfrei

Diese Veranstaltung ist leider nicht mehr verfügbar.

Nachlese 18. Arbeitskreis – Besuch von Dr. Jens Bücking – eAssessments

Am Dienstag, den 15.12. fand der 18. E-Learning Arbeitskreis statt. Zum Jahresausklang hatten wir Dr. Jens Bücking von der Universität Bremen als Referenten.

Dr. Jens Bücking ist (seit 2003) Projekt- und Servicemanager am Zentrum für Mulitmedia in der Lehre (ZMML). Dr. Jens Bücking hat den seit 11 Jahren bestehenden E-Learning Dienst „eAssessment“ der Universität Bremen mit aufgebaut. Dieses campusweite Angebot reicht von der Erstellung über die Organisation bis zur Durchführung von computergestützten Prüfungen, Einstufungstests und Übungen. Akutell werden in allen 12 Fachbereichen der Universität 8000-8700 Prüfungsleistungen pro Semester in 160 Lehrveranstaltungen im E-Assessment Center abgenommen.

Der Votrag war in vier Hauptpunkte gegliedert:

  • Technik
  • Organisation
  • Rechtsfragen
  • Didaktik

Unter dem Themenschwerpunkt „Technik“ wurde der Weg von den Anfängen (PC-Pool-Lösungen) hin zum Aufbau und Betrieb des (campusweiten) Testcenters aufgezeigt.

Wie komplex anfänglich die Prozessabläufe waren und wie darin über die Jahre optimiert wurde, wurde im Teil „Organisation“ skizziert.

Recht anschaulich ging es im Teil „Rechtsfragen“ zu. Mit Ausführungen zur Prüfungsordnung wurde geschildert, wie die Regelungen zur E-Klausur curricular verankert sind.

Wie gelingt die Kompetenzorientierung und welche sonstigen Eckpfeiler der Prüfungsdidaktik sind bei der Gestaltung von Klausuraufgaben zu beachten? Neben der Beantwortung dieser Fragen wurde im Teil „Didaktik“ anhand von Beispielen verdeutlicht, wie bunt der Blumenstrauss an möglichen Fragetypen ist.

Der Ausblick zu „Blended Assessment“ zeigte auf, wie variantenreich die Prüfungsformen sein können. Entscheidend hierbei ist die Prüfungskultur.

Anschließend wurde erläutert, welche „Schritte und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von E-Klausuren“ zu beachten bzw. essentiell sind.

In der abschließenden Fragerunde wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Rahmenbedingungen des Landes Schleswig-Holstein und die Besonderheiten der FH Flensburg beleuchtet.

Die Folien von Dr. Jens Bücking zu seinem Vortrag „E-Klausuren an der Universität Bremen. Von der Idee zum campusweiten Serviceangebot“ sind auf Anfrage bei uns unter erhältlich. Zu erreichen sind wir unter: else@fh-flensburg.de

Schöne Feiertage, ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr (2016) wünscht Ihnen die ELSE – E-Learning Service Einheit der FH Flensburg

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