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Weshalb sind Hochschulen (noch) nicht „smart“?

DIGITALISIERUNG!!! Wer hat noch nichts davon gehört und wer kann es schon jetzt nicht mehr hören? Der Begriff ist in aller Munde, steht weltweit auf politischen Agenden, lässt die Herzen von IT-Entwicklern höherschlagen, spült Geld in die Kassen von Technologieunternehmen und manch einer will damit schlicht und einfach nichts zu tun haben. Egal welche Einstellung Sie vertreten, wollen und können wir uns der fortschreitenden Entwicklung im Bereich der Digitalisierung überhaupt verwehren? – Oder wann haben Sie das letzte Mal versucht mit Steinen ein Feuer zu machen?

Beschäftigt man sich etwas näher mit dem Thema Digitalisierung stellt man sich die Frage, was sich hinter diesem Containerbegriff, der alles Mögliche und noch Unmögliche beinhaltet, eigentlich tatsächlich verbirgt!? Beim „cointainern“ stößt man dann prompt auf weitere Wortschöpfungen wie: Big Data, Cloud Computing, Cyber Security, Deep Learning, Digitale Transformation, Distributed Ledger Technology, Industrie 4.0, Internet of Things, Kryptowährungen, Künstliche Intelligenz, virtuelle- und erweiterte Realität, 5G, etc…Spätestens dann fängt es für den Otto Normalverbraucher an kompliziert zu werden.

Doch wer will heutzutage noch „normal“ sein, wird sind doch individuell, adaptiv, autonom und können die Welt verändern. Das zumindest denkt der „Digitale Weltbürger“ von heute und will entsprechend seiner digitalen Umwelt auf Herausforderungen und Entwicklungen vorbereitet und ausgebildet werden. Er wuchs mit dem Smartphone auf und lebt nun in einer Gesellschaft in der alles „intelligenter“ wird, ja sogar „Dinge“ sind heutzutage intelligent. Man wird sich zukünftig mehr denn je mit Themen wie smart economy, smart home, smart mobility, smart city, smart government, smart environment beschäftigen.

Doch was ist eigentlich mit smart education? Wie sieht es mit der Digitalisierung und digitalen Bildungskonzepten an Hochschulen aus? Sind Hochschulen dynamisch und flexibel genug, um die Anforderungen einer immer digitaler werdenden Zielgruppe zu erfüllen? Welche Relevanz hat ein Hochschulabschluss bei der Generation „Startup“? Welche gesellschaftlichen, politischen, institutionellen und individuellen Hinderungsgründe bestehen, dass Hochschulen (noch) nicht „smart“ sind?

Diese Fragen wurden mit einer interdisziplinären Studierendengruppe in einem wissenschaftlich begleiteten Workshop zum Thema „Digital Learning Environment“ während der Spring School 2018 an der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology (JKUAT) in Nairobi diskutiert. Für weitere Informationen zu dem Workshop kontaktieren Sie Kerstin Schultheiß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt African-German Virtual Academy (AGVA).

eLearning Africa 2016

eLearning Africa ist mit über 1400 Teilnehmern die größte Konferenz im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) für Bildung und Entwicklung in Afrika. Die dreitägige Veranstaltung ist ein Muss, um multinationale, branchenübergreifende Partnerschaften und Kontakte zu Unternehmen, Universitäten und Regierungsorganisationen auf- und auszubauen sowie den Austausch von Wissen und neuen Entwicklungen zu fördern. Das Team des Centre for Business and Technology in Africa (CBTA) war vom 24.05. – 27.05.2016 in Kairo vertreten, um das Centre, dessen Aktivitäten und Projekte zu repräsentieren sowie potentielle Partnerschaften mit Hochschulen und Unternehmen in Afrika anzustoßen.

In Afrika stößt insbesondere der Blended-Learning Ansatz auf Zustimmung. Allerdings unterliegen die Hochschulen einer stetigen Herausforderung im Bereich der Stabilität des Internetzugangs und der Stromversorgung. Durch den Ausbau der IKT-Infrastruktur, die politische Befürwortung und die damit einhergehenden Möglichkeiten im Bereich der Bildung, ist die Nachfrage nach E-Learning in afrikanischen Bildungsinstitutionen enorm gewachsen.

Wollen Sie mehr über die Konferenzinhalte und aktuelle Entwicklungen im Bereich E-Learning in Afrika erfahren, dann kontaktieren Sie Kerstin Schultheiß von der African-German Virtual Academy (AGVA).

Stellenausschreibung: „African-German Virtual Academy (AGVA)“

An der Fachhochschule Flensburg wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zeitlich befristet bis zum 30.06.2018, in Teilzeit (50 v. H.), eine wissenschaftliche Mitarbeiterin /ein wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Projekt „African-German Virtual Academy (AGVA)“ gesucht.

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll beim Aufbau einer virtuellen deutsch-afrikanischen Hochschule mitarbeiten und Konzepte für die neuen und innovativen Bereiche „Business in Africa“, „Logistics for Emerging Economies“ und „ICT for Development“ aufbauen.

Nähere Details finden Sie in der PDF mit der Stellenbeschreibung.