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Nachlese 18. Arbeitskreis – Besuch von Dr. Jens Bücking – eAssessments

Am Dienstag, den 15.12. fand der 18. E-Learning Arbeitskreis statt. Zum Jahresausklang hatten wir Dr. Jens Bücking von der Universität Bremen als Referenten.

Dr. Jens Bücking ist (seit 2003) Projekt- und Servicemanager am Zentrum für Mulitmedia in der Lehre (ZMML). Dr. Jens Bücking hat den seit 11 Jahren bestehenden E-Learning Dienst „eAssessment“ der Universität Bremen mit aufgebaut. Dieses campusweite Angebot reicht von der Erstellung über die Organisation bis zur Durchführung von computergestützten Prüfungen, Einstufungstests und Übungen. Akutell werden in allen 12 Fachbereichen der Universität 8000-8700 Prüfungsleistungen pro Semester in 160 Lehrveranstaltungen im E-Assessment Center abgenommen.

Der Votrag war in vier Hauptpunkte gegliedert:

  • Technik
  • Organisation
  • Rechtsfragen
  • Didaktik

Unter dem Themenschwerpunkt „Technik“ wurde der Weg von den Anfängen (PC-Pool-Lösungen) hin zum Aufbau und Betrieb des (campusweiten) Testcenters aufgezeigt.

Wie komplex anfänglich die Prozessabläufe waren und wie darin über die Jahre optimiert wurde, wurde im Teil „Organisation“ skizziert.

Recht anschaulich ging es im Teil „Rechtsfragen“ zu. Mit Ausführungen zur Prüfungsordnung wurde geschildert, wie die Regelungen zur E-Klausur curricular verankert sind.

Wie gelingt die Kompetenzorientierung und welche sonstigen Eckpfeiler der Prüfungsdidaktik sind bei der Gestaltung von Klausuraufgaben zu beachten? Neben der Beantwortung dieser Fragen wurde im Teil „Didaktik“ anhand von Beispielen verdeutlicht, wie bunt der Blumenstrauss an möglichen Fragetypen ist.

Der Ausblick zu „Blended Assessment“ zeigte auf, wie variantenreich die Prüfungsformen sein können. Entscheidend hierbei ist die Prüfungskultur.

Anschließend wurde erläutert, welche „Schritte und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von E-Klausuren“ zu beachten bzw. essentiell sind.

In der abschließenden Fragerunde wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Rahmenbedingungen des Landes Schleswig-Holstein und die Besonderheiten der FH Flensburg beleuchtet.

Die Folien von Dr. Jens Bücking zu seinem Vortrag „E-Klausuren an der Universität Bremen. Von der Idee zum campusweiten Serviceangebot“ sind auf Anfrage bei uns unter erhältlich. Zu erreichen sind wir unter: else@fh-flensburg.de

Schöne Feiertage, ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr (2016) wünscht Ihnen die ELSE – E-Learning Service Einheit der FH Flensburg

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Literaturtipps – interessante Downloads

GML²

Liebe Leserschaft,

wie bereits im gestrigen E-Learning Arbeitskreis mitgeteilt, fahren wir zur GML² (Grundlagen Multimedialen Lehrens und Lernens) 2015.

Die zweitätgige Konferenz befasst sich mit E-Examinations: Chances und Challenges.

Wir berichten zeitnah…

Ausser der Reihe: Vielen Dank für Ihren Input am gestrigen Workshop, war uns eine Freude!

Rosa Arnold

 

1. E-Learning-Tag: Session „E-Assessment“

Dieser Artikel beschreibt stichwortartig die Ergebnisse einer Session des 1. E-Learning-Tags  der FH Flensburg, die von den Teilnehmern während der Veranstaltung auf Etherpads erfasst wurden.

FH Kiel
  • hat Angebote von Dienstleistern eingeholt und verworfen –> Open Source angestrebt
  • Werkverträge zur Analyse von LMS –> Moodle oder Ilias?
  • Tests beider Systeme laufen
    • Handhabung, Kosten
  • Ende 2013 soll Entscheidung vorliegen
  • Uni Mainz ist in dem Bereich E-Assessment bereits fortgeschritten, ILIAS ist aus Usability-Sicht am besten geeigent
  • „Special Interest Group eAssessment“ innerhalb der ILIAS Community entwickelt Klausuranwendungen
  • FH Kiel schlägt System für Schl.-Holstein vor
  • Probleme:
    • unterschiedlicher Plattformen
    • Rechtssicherheit?
HS Wismar
  • hat eine erste E-Klausur mit Open Source Software durchgeführt in einem PC-Pool des Rechenzentrums
  • ILIAS EA als Plattform
  • SEB (Safe Exam Browser) kombiniert mit Debian
  • zusätzliche Anwendungen können freigegeben werden: z.B. Programmieraufgaben
  • seperater Prüfungsserver (Inhalte und Klausuren getrennt)
  • BYOD: Sebian hat nicht genügend Systeme unterstützt
  • techn. Betreuungspersonal muss anwesend sein
Kurzer Bericht zur Konferenz in Odense an SDU von Wissensregion Syddanmark/Schleswig-Holstein:
  • SDU kennt nur noch elektronische Prüfungen
  • SDU nutzt selbst entwickelte Werkzeuge
  • Prüfungen sollen Lösungskompetenz prüfen – daher ist Verhinderung von z.B. Zugriffen auf Internet nicht relevant, da kein Faktenwissen geprüft wird
Uni Kiel
  • bestehendes E-Assessment-System oder Eigenentwicklung
  • Möglichkeit: Kompetenzen der Hochschulen bündeln und selbst entwickeln
  • rechtliche Thematik ist aufgrund der Ansprüche der medizinischen Fakulät von besonderer Wichtigkeit (Formalien, Regelungen)
Allgemein:
  • Ein Portal fürs Land würde Austausch der Fragenpools ermöglichen
  • Geteilte Kosten
  • Open Source heißt nicht gleich kostenlos
  • Virtual Desktop Enviroment (VDE) zur Durchführung von z.B. Programmierprüfungen, Fachspezifische Programme nutzbar zu machen in gesicherten Umgebungen
Fragestellung: Was ist gewollt:
  • Einsparungen bei Korrekturen? –>MC
  • Neue Prüfungsformen?
  • Technik muss (wenn BYOD nicht beherrschbar) gestellt werden – große Kohorten?
Vorschlag:
  • gemeinsame Plattform zum weiteren Austausch schaffen (Etherpad?)
  • A.Stolte stellt Material zur Verfügung