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Lehrpreis für E-Learning in den Naturwissenschaften

ARD-alpha berichtet in einem Video über die Gewinner des Preises Ars legendi des Stifterverbandes. Der Lehrpreis für exzellente Hochschullehre in der Kategorie Physik ging 2017 an Prof. Dr. Claudia Schäfle, Prof. Dr. Silke Stanzel und Prof. Dr. Elmar Junker von der Hochschule Rosenheim.

Das Video zeigt am Beispiel einer Veranstaltung den Einsatz von Just-in-time-teaching. Diese Veranstaltungsform ist eng verwandt mit dem Flipped Classroom bzw. Inverted Classroom.

Fragen zu den angewandten Methoden und der Umsetzung beantworte ich gerne.

Update: Digitalisierung der Lehre – Workshops J. Handke, Didaktiktag HS Wismar

Dank einer Einladung der Kollegen vom E-Learning-Team der HS Wismar durfte ich am 18.5. an zwei Workshops von Professor Jürgen Handke teilnehmen.

Herr Handke hat zahlreiche Preise für seine Lehre erhalten und ist einer der wesentlichen Vertreter des Konzepts des Inverted Classrooms in Deutschland.

Die beiden Workshops mit der vorangegangenen Keynote bildeten so etwas wie die Essenz der letzten zwei Bücher des Referenten (Patient Hochschullehre, Handbuch Hochschullehre Digital). Beide Bücher sind in der ELSE verfügbar (sobald ein Mitglied des Präsidiums das im letzten Jahr geliehene Handbuch Hochschullehre Digital zurück gibt).

Aufzeichnung der Keynote

In sechs Schritten die eigene Lehre digitalisieren

Im ersten Workshop erläuterte Herr Handke sein Konzept, in sechs einfachen Schritten mit der Digitalisierung der eigenen Lehre zu beginnen. Das gesamte Konzept beruht dabei darauf, die Wissensvermittlung teilweise aus der Präsenz in die Zeit vor der Veranstaltung zu verlagern. Die Präsenzzeit wird dann für vertiefende Übungen und Anwendung verwendet (Inverted Classroom).

  1. Welcher meiner Kurse hat ein hohes Potential für Standardisierung (d.h. enthält viele Inhalte, die sich bei jeder Durchführung wiederholen)?
  2. Welche Lerneinheit ist besonders von wiederholenden Elementen geprägt?
  3. Welche Inhalte dieser Lerneinheit sind besonders für die Digitalisierung (Video, Audio, Text) geeignet (Animationen, Grafiken, Simulationen, Experteninterviews)?
  4. Digitalisierung der Inhalte:
    1. Gibt es entsprechende Inhalte als OER (open educational resources) mit entsprechenden freien Lizenzen?
    2. Falls es keine OER gibt, werden entsprechende Ressourcen selbst erstellt.
  5. Bereitstellung der Inhalte auf Lernplattformen, YouTube oder anderen Kanälen.
  6. Nutzen der gewonnenen Zeit:
    1. Wie viel Zeit hat mir die Verlagerung der Wissensvermittlung aus dem Vorlesungsraum in das Vorfeld der Veranstaltung gebracht?
    2. Welche vertiefenden Übungen kann ich in dieser Zeit mit den Studierenden machen?

Die weiteren Tipps und Hinweise des Workshops würden den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir (-1566) und/oder melden Sie sich zu unserem Einführungs-Workshop Inverted Classroom an.

Videoproduktion mit einfachen Mitteln

Der zweite Workshop widmete sich der eigenen Produktion von Videos mit den Werkzeugen Snagit und Camtasia. Die zahlreichen Beispiele für Funktionen der Programme und Kniffe zur Nutzung würden ebenfalls den Rahmen und die Form dieses Artikels sprengen. Vielleicht finden einige Eingang in eine mögliche Neuauflage unseres Workshops zu Screencasts. Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung (-1566).

Vielen Dank an Herrn Handke und die Kollegen in Wismar für den gelungenen Tag!

Weitere Information finden Sie auch auf den Seiten der Kollegen:  http://www.hs-wismar.de/was/aktuelles/veranstaltungen-termine/konferenzen-fachveranstaltungen/didaktiktag/

AK E-Learning: Workshop „Grundlagen Flipped/Inverted Classroom“

Da Informationen heute keine knappe Ressource mehr sind, wurden weltweit in den letzten Jahren Überlegungen angestellt, die wertvolle Präsenzzeit an Hochschulen anders als zur Informationsvermittlung zu nutzen. So entstanden Konzepte wie Flipped Learning, Inverted Classroom oder Just-in-time-teaching, denen gemeinsam ist, dass die Inhaltsvermittlung im Selbststudium erfolgt und einer Übungs- und Vertiefungsphase in Präsenz vorangestellt wird.

Ein wesentlicher, deutscher Vertreter dieser Lehrform, Prof. Dr. Jürgen Handke, Philipps-Universität Marburg, hat für seine Arbeit 2015 den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Hochschulrektorenkonferenz erhalten.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Grundlagen des Inverted Classrooms und  entwickeln gemeinsam Ideen und Konzepte für entsprechende Szenarien in Ihrer Lehre. Die Veranstaltung wird dem Konzept des Inverted Classrooms folgen. Sie erhalten vorab Material zur Bearbeitung.

Im Workshop benötigen Sie einen Computer mit Internetzugang (Eduroam oder Campus-Netz).

Niveau: Einsteiger
Datum: 28.06.2016 – Bitte beachten: Anmeldung nur bis zum 21.06.
Zeit: 17.30 – 19.30 Uhr
Ort: FH Flensburg, H130
TN-Zahl: max.12
Kosten: kostenfrei

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist leider nicht mehr möglich.

1. E-Learning-Tag: Session „Filme in der Lehre“

Dieser Artikel beschreibt stichwortartig die Ergebnisse einer Session des 1. E-Learning-Tags  der FH Flensburg, die von den Teilnehmern während der Veranstaltung auf Etherpads erfasst wurden.

Status an den verschiedenen Hochschulen:

HS Wismar:
  • Einsatz von Filmen als Prüfungsleistung (Vodcast) in Sprachen und Medien
  • Kohorten von 100 Studierenden
  • Förderung von Medienkompetenz
  • Simulation realer Situationen (Verhandlungen, Hausführungen)
  • Streaming von Inhalten (Flash) z.B. Konferenzen
  • Green Screen Studio
FH Kiel:
  • hat Technik von ELAN (Aufzeichnungskoffer)
  • strebt Flipped Classroom an
  • Mimio Teach (aktive Tafel) – Clicker oder/und Kamera integrierbar; Papershow
CAU:
  • Aufzeichnungen werden gemacht
  • Nutzung: Agrawirtschaft, BWL usw. gut; ausländische Studierende zum Wiederholen
  • Sprachen: Hausaufgaben mit Video
  • Adobe Connect als Screencast für Olat
  • Camtasia, USB-Kabel (aktiv, 15m) + Webcam + Funkmikro für Aufzeichnungen
  • nimmt PP und Video auf und gliedert automatisch
  • Camtasia komprimiert Dateien gut
  • „heimlicher“ Flashserver 😉
  • Adobe Connect (DFN) für Tutorien
FH Lübeck
  • Videos zu Softskills –> Falle: Rechte müssen alle eingeholt werden (Akteure in Videodeos)
  • Flash-Animationen auf öffentlichem YouTube-Channel
  • Green Screen
  • Papershow – Nachbearbeitung durch Multimedia-Abteilung
  • Screencast für ausländische Studierendrende
Hinweis Guido Kwast:
  • HPI sichert sich von Professoren vertraglich Recht zum Filmen der Veranstaltungen
  • Was will man mit einem Veranstaltungsmitschnitt?
FH Flensburg:
  • technische Ausstattung vorhanden…
  • Aufzeichnungsausstattung in einigen Räumen
  • Streaming Server
  • geplant: Übertragung von Vorlesungen zu Partner-HS
  • Podcasts zu Vorlesungen wurden in Vergangenheit gemacht – Dienst eingestellt

Allgemein/Fazit:

  • Keine 90 Minuten! –> kleine Einheiten
  • Durchsuchbarkeit
  • Einbettung in didaktische Szenarien
  • Interaktivität, Feedback-Fragen, Abstimmungen
  • Angebot muss Studierenden bekannt sein