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Moodle ist umgezogen und hat Mathe gelernt, Lightboard-Studio im Aufbau

Letzte Woche ist unser Moodle umgezogen und wird jetzt technisch durch die oncampus GmbH der Fachhochschule Lübeck betreut.

Es sieht ein bißchen anders aus und die Navigation hat sich etwas verändert. Dafür hat es aber auch mit der Installation von STACK viel mehr Mathematik gelernt!

STACK integriert das Algebra-System Maxima in Moodle und erlaubt sehr freie Aufgabenstellungen. Ein Video der RUB erklärt Einsatzszenarien und Umsetzung.

Für inhaltliche Fragen der Nutzung von Moodle stehe ich natürlich weiterhin unter -1566, per E-Mail oder in Gebäude 15-3 Raum 19 zur Verfügung.

Im Raum gegenüber entsteht zur Zeit unser Produktionsstudio für E-Learning, wo unter anderem Videos mit dem Lightboard (wie das unten eingefügte) produziert werden können.

Update: Digitalisierung der Lehre – Workshops J. Handke, Didaktiktag HS Wismar

Dank einer Einladung der Kollegen vom E-Learning-Team der HS Wismar durfte ich am 18.5. an zwei Workshops von Professor Jürgen Handke teilnehmen.

Herr Handke hat zahlreiche Preise für seine Lehre erhalten und ist einer der wesentlichen Vertreter des Konzepts des Inverted Classrooms in Deutschland.

Die beiden Workshops mit der vorangegangenen Keynote bildeten so etwas wie die Essenz der letzten zwei Bücher des Referenten (Patient Hochschullehre, Handbuch Hochschullehre Digital). Beide Bücher sind in der ELSE verfügbar (sobald ein Mitglied des Präsidiums das im letzten Jahr geliehene Handbuch Hochschullehre Digital zurück gibt).

Aufzeichnung der Keynote

In sechs Schritten die eigene Lehre digitalisieren

Im ersten Workshop erläuterte Herr Handke sein Konzept, in sechs einfachen Schritten mit der Digitalisierung der eigenen Lehre zu beginnen. Das gesamte Konzept beruht dabei darauf, die Wissensvermittlung teilweise aus der Präsenz in die Zeit vor der Veranstaltung zu verlagern. Die Präsenzzeit wird dann für vertiefende Übungen und Anwendung verwendet (Inverted Classroom).

  1. Welcher meiner Kurse hat ein hohes Potential für Standardisierung (d.h. enthält viele Inhalte, die sich bei jeder Durchführung wiederholen)?
  2. Welche Lerneinheit ist besonders von wiederholenden Elementen geprägt?
  3. Welche Inhalte dieser Lerneinheit sind besonders für die Digitalisierung (Video, Audio, Text) geeignet (Animationen, Grafiken, Simulationen, Experteninterviews)?
  4. Digitalisierung der Inhalte:
    1. Gibt es entsprechende Inhalte als OER (open educational resources) mit entsprechenden freien Lizenzen?
    2. Falls es keine OER gibt, werden entsprechende Ressourcen selbst erstellt.
  5. Bereitstellung der Inhalte auf Lernplattformen, YouTube oder anderen Kanälen.
  6. Nutzen der gewonnenen Zeit:
    1. Wie viel Zeit hat mir die Verlagerung der Wissensvermittlung aus dem Vorlesungsraum in das Vorfeld der Veranstaltung gebracht?
    2. Welche vertiefenden Übungen kann ich in dieser Zeit mit den Studierenden machen?

Die weiteren Tipps und Hinweise des Workshops würden den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir (-1566) und/oder melden Sie sich zu unserem Einführungs-Workshop Inverted Classroom an.

Videoproduktion mit einfachen Mitteln

Der zweite Workshop widmete sich der eigenen Produktion von Videos mit den Werkzeugen Snagit und Camtasia. Die zahlreichen Beispiele für Funktionen der Programme und Kniffe zur Nutzung würden ebenfalls den Rahmen und die Form dieses Artikels sprengen. Vielleicht finden einige Eingang in eine mögliche Neuauflage unseres Workshops zu Screencasts. Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung (-1566).

Vielen Dank an Herrn Handke und die Kollegen in Wismar für den gelungenen Tag!

Weitere Information finden Sie auch auf den Seiten der Kollegen:  http://www.hs-wismar.de/was/aktuelles/veranstaltungen-termine/konferenzen-fachveranstaltungen/didaktiktag/

Videos mit Quizfunktion

Peter Baumgartner stellt in seinem Blog den Online-Dienst eduCanon vor.

Nach Anmeldung kann man in diesem Dienst YouTube- oder Vimeo-Videos mit interaktiven Quizelementen anreichern.

Ein Beispiel dafür findet sich am Ende des Blogartikels.

Lernvideos mit schriftlicher Zusammenfassung sind besser…

… sagt eine in Campus Technology vorgestellte Studie des MIT.

Die Forscher wollten die mangelhafte Durchsuchbarkeit von Lernvideos durch schriftliche Zusammenfassungen ausgleichen. Die Zusammenfassungen wurden in diesem Fall über Crowd-Sourcing-Methoden erzeugt.

Im Ergebnis konnten Lernende, die Zugang zu den schriftlichen Zusammenfassungen hatten, die Inhalte der Videos (Lernvideos zu Photoshop) besser umsetzen.

Eine Vergleichsgruppe, die nur Zugang zu illustrierten, schriftlichen Anleitungen hatte, gab es nicht…

Animationen mit Windows-Bordmitteln erstellen

Eine der ersten konkreten Anfragen an den neuen E-Learning- Service war, ob es einfache Werkzeuge für die Erstellung animierter Grafiken/Videos gäbe.

Dazu gibt es einige Webdienste wie z.B.

Diese erfordern jeweils eine Anmeldung, alle Daten liegen in der Cloud und es entstehen teilweise Kosten.

Eine kurze Recherche auf Youtube führte zu diesem Video, in dem Animationen mit Paint und dem Windows Moviemaker erstellt werden.

Und so sah dann der erste Versuch aus:

Die Bilder haben eine unterschiedliche Wiedergabedauer. Für die animierten Sequenzen sind die Bilder eine viertel bis eine halbe Sekunde eingeblendet. Die Standbilder sind bis zu zwei Sekunden zu sehen.

Die animierten Texte sind am einfachsten zu erstellen, indem man eine Textbox in Paint mit dem gewünschten Text voll schreibt und dann dann Wort für Wort mit dem Auswahl-Werkzeug wieder löscht und dabei einzelne Bilder abspeichert.

Die Eingabe bzw. das Zeichnen von Grafiken wäre mit einem Graphic Tablet deutlich einfacher als mit der Maus.