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Falk Scharnberg - Maths with Falk

Mathe-Videos mit Falk Scharnberg und dem Lightboard

Falk Scharnbergs Anliegen Erklärvideos für Mathe drehen zu wollen, war 2016 der Startpunkt für die Produktion von Lernvideos mit dem Lightboard an der HS Flensburg. Aber ausgerechnet mit ihm hatte bisher nie eine Produktion stattgefunden!

Deshalb hat er jetzt gleich eine Doppelpremiere: eine vierteilige Serie seiner Videos zu Eigenvalues and Eigenvectors und die erste Produktion mit weißem Hintergrund (statt bisher eines schwarzen).

Besuch aus Südafrika

Interesse am Lightboard aus Südafrika

Im Rahmen einer Tagung des Projektes PEESA waren letzte Woche Gäste aus Südafrika, Rumänien und Polen bei uns im Hause.

Darunter befanden sich auch Teilnehmer, der von Arne Möller und Martin Kühn 2016 in Südafrika durchgeführten Workshops zu Online-Lehre.

Johan Bekker, Dirk Dicks und Hannes van Rensburg nutzen die Gelegenheit nicht nur zu einem Wiedersehen sondern auch dazu, sich das Lightboard-Studio der ELSE anzuschauen.

Sie bauen derzeit ein Lightboard-Studio an der Vaal University of Technology (VUT) auf und freuten sich über die Möglichkeit, sich zur Technik auszutauschen.

Besuch aus Südafrika Besuch aus Südafrika

Text: Arne Möller&Martin Kühn

Fotos: Martin Kühn

Moodle ist umgezogen und hat Mathe gelernt, Lightboard-Studio im Aufbau

Letzte Woche ist unser Moodle umgezogen und wird jetzt technisch durch die oncampus GmbH der Fachhochschule Lübeck betreut.

Es sieht ein bißchen anders aus und die Navigation hat sich etwas verändert. Dafür hat es aber auch mit der Installation von STACK viel mehr Mathematik gelernt!

STACK integriert das Algebra-System Maxima in Moodle und erlaubt sehr freie Aufgabenstellungen. Ein Video der RUB erklärt Einsatzszenarien und Umsetzung.

Für inhaltliche Fragen der Nutzung von Moodle stehe ich natürlich weiterhin unter -1566, per E-Mail oder in Gebäude 15-3 Raum 19 zur Verfügung.

Im Raum gegenüber entsteht zur Zeit unser Produktionsstudio für E-Learning, wo unter anderem Videos mit dem Lightboard (wie das unten eingefügte) produziert werden können.

Lernvideos mit dem Lightboard erstellen

Lightboards sind Tafeln aus Glas, durch das die Kamera Lehrende aufzeichnen kann, während sie z.B. mathematische Herleitungen erklären. Das spiegelverkehrte Bild wird entweder beim Filmen über einen Spiegel oder in der Nachbearbeitung elektronisch gedreht.

Beim E-Learning-Tag 2016 konnten wir mit einem improvisierten Lightboard aus eigener Produktion experimentieren.

Lightboard eldfuas

Schriftzug e-learning

Jetzt hat uns Rainer Delfs von der Werkstatt mit seinen Auszubildenden ein tolles, stabiles Lightboard gebaut, mit dem bald die ersten Drehs für Physik- und Mathevideos laufen werden. Vielen Dank an das Team der Werkstatt!

lightboardbuero

Update: Digitalisierung der Lehre – Workshops J. Handke, Didaktiktag HS Wismar

Dank einer Einladung der Kollegen vom E-Learning-Team der HS Wismar durfte ich am 18.5. an zwei Workshops von Professor Jürgen Handke teilnehmen.

Herr Handke hat zahlreiche Preise für seine Lehre erhalten und ist einer der wesentlichen Vertreter des Konzepts des Inverted Classrooms in Deutschland.

Die beiden Workshops mit der vorangegangenen Keynote bildeten so etwas wie die Essenz der letzten zwei Bücher des Referenten (Patient Hochschullehre, Handbuch Hochschullehre Digital). Beide Bücher sind in der ELSE verfügbar (sobald ein Mitglied des Präsidiums das im letzten Jahr geliehene Handbuch Hochschullehre Digital zurück gibt).

Aufzeichnung der Keynote

In sechs Schritten die eigene Lehre digitalisieren

Im ersten Workshop erläuterte Herr Handke sein Konzept, in sechs einfachen Schritten mit der Digitalisierung der eigenen Lehre zu beginnen. Das gesamte Konzept beruht dabei darauf, die Wissensvermittlung teilweise aus der Präsenz in die Zeit vor der Veranstaltung zu verlagern. Die Präsenzzeit wird dann für vertiefende Übungen und Anwendung verwendet (Inverted Classroom).

  1. Welcher meiner Kurse hat ein hohes Potential für Standardisierung (d.h. enthält viele Inhalte, die sich bei jeder Durchführung wiederholen)?
  2. Welche Lerneinheit ist besonders von wiederholenden Elementen geprägt?
  3. Welche Inhalte dieser Lerneinheit sind besonders für die Digitalisierung (Video, Audio, Text) geeignet (Animationen, Grafiken, Simulationen, Experteninterviews)?
  4. Digitalisierung der Inhalte:
    1. Gibt es entsprechende Inhalte als OER (open educational resources) mit entsprechenden freien Lizenzen?
    2. Falls es keine OER gibt, werden entsprechende Ressourcen selbst erstellt.
  5. Bereitstellung der Inhalte auf Lernplattformen, YouTube oder anderen Kanälen.
  6. Nutzen der gewonnenen Zeit:
    1. Wie viel Zeit hat mir die Verlagerung der Wissensvermittlung aus dem Vorlesungsraum in das Vorfeld der Veranstaltung gebracht?
    2. Welche vertiefenden Übungen kann ich in dieser Zeit mit den Studierenden machen?

Die weiteren Tipps und Hinweise des Workshops würden den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei mir (-1566) und/oder melden Sie sich zu unserem Einführungs-Workshop Inverted Classroom an.

Videoproduktion mit einfachen Mitteln

Der zweite Workshop widmete sich der eigenen Produktion von Videos mit den Werkzeugen Snagit und Camtasia. Die zahlreichen Beispiele für Funktionen der Programme und Kniffe zur Nutzung würden ebenfalls den Rahmen und die Form dieses Artikels sprengen. Vielleicht finden einige Eingang in eine mögliche Neuauflage unseres Workshops zu Screencasts. Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung (-1566).

Vielen Dank an Herrn Handke und die Kollegen in Wismar für den gelungenen Tag!

Weitere Information finden Sie auch auf den Seiten der Kollegen:  http://www.hs-wismar.de/was/aktuelles/veranstaltungen-termine/konferenzen-fachveranstaltungen/didaktiktag/

Didaktiktag der HS Wismar

Am 18.05. führen die Kollegen der Hochschule Wismar wieder ihren Didaktiktag durch. Es gibt ein tolles Workshop-Programm u.a. mit dem Preisträger Ars Legendi für Exzellenz in der Hochschullehre, Prof. Dr. Handke.
Im Vito der FH wären noch ein paar Plätze frei… (Arne Möller -1566)

UPDATE: Nachlese: Workshop AK E-Learning „Screencasts“

Am 24. Februar trafen wir uns zu einem Workshop „Screencasts – schnell produzierte Lernvideos“.
Neben einem Austausch zu Erfahrungen und möglichen Szenarien probierten wir aus, kurze Screencasts zu erstellen.
Hier kommt die Liste verwendeter Software und anderer Ressourcen.

  • screencast-o-matic.com
    Die kostenlose Version der Software erlaubt Aufnahmen von bis zu 15 Minuten, die mit einem Wasserzeichen versehen sind. Die kostenpflichtige Variante mit erweiterten Funktionen ist ein Abo zu 15$/Jahr.
  • Adobe Captivate
    Stephan Hofmann berichtete von seinen Erfahrungen mit Adobe Captivate (Hochschul-Lizenz ca. 415,- €). UPDATE: Herr Hofmann weist darauf hin, dass der Fachbereich 4 Campuslizenzen für 207,- € (ohne Datenträger) bzw. 217,- € (inkl. Datenträger) erwerben kann.
  • Camtasia
    Die ELSE verwendet zur Produktion von Screencasts und anderen Videos Camtasia. Die Hochschullizenz kostet ca. 200,- €. Dafür verfügt das Programm über einen sehr großen Funktionsumfang, welcher in einer Tutorial-Serie gut erklärt wird.
  • Mikrofone
    Stephan Hofmann verwendet für seine Aufnahmen ein Mikrofon Blue Yeti (~130,- €).
    Die ELSE verwendet für einfache Screencasts ein Logitech PC Headset 960 USB (~22,- €).

Neben den im Workshop verwendeten Programmen könnten auch folgende interessant sein:

  • Bandicam
    Bandicam erlaubt in der kostenfreien Variante Aufnahmen von bis zu 10 Minuten, die ein Wasserzeichen tragen. Die Software bietet allerdings weit mehr Einstellungsmöglichkeiten als Screencast-o-matic. So kann z.B. auch in der kostenfreien Variante der Audioton des Rechners zusammen mit dem Mikrofon aufgezeichnet werden. Die Software kostet in der lizensierten Version einmalig 33,- €. Für weitere 23,- € können grundlegende Videoschnittfunktionen mit Bandicut direkt integriert werden.
  • Open Broadcaster Software
    OBS ist eine quelloffene, kostenlose Software, mit der man nicht nur Screencasts aufzeichnen sondern auch Live-Streams ins Netz senden kann. Die Software bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten – ist allerdings auch nicht ganz trivial in der Einrichtung. Auf YouTube finden sich aber viele Tutorials.

Bereiche in Videos unkenntlich machen: Im Workshop wurde nach Werkzeugen gefragt, um bestimmte Teile eines Videos unkenntlich zu machen.

  • In Camtasia geht dies statisch mit Blur Annotations, die als „Milchglasscheibe“ über Teile des Videos gelegt werden.
  • Wer seine Videos bei YouTube einstellt, kann im Video Manager die Funktion „Bereiche unkenntlich machen – benutzerdefiniert“ nutzen. Diese kann sogar einem markierten Bereich im Video dynamisch folgen (z.B. einem Autokennzeichen).

Weitere Online-Ressourcen:

Kostenloses Webinar: Lehrvideos mit überschaubarem Aufwand – Einblicke in die Praxis

Am 16.11.2015 von 14.00 bis 15.00 Uhr gibt es auf e-teaching.org die Möglichkeit an dem kostenlosen Webinar „Lehrvideos mit überschaubarem Aufwand – Einblicke in die Praxis“ teilzunehmen.

Die Referenten sind Prof. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg – diesjähriger Preisträger des Ars legendi-Preises für Exzellenz in der Hochschullehre – und Prof. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld.

Auf diesem Wege auch noch herzliche Glückwünsche an Herrn Handke und Dank für die interessanten Geschichten zur Musikkultur der 70er Jahre am Rande der GMW2015. 😉

Videos mit Quizfunktion

Peter Baumgartner stellt in seinem Blog den Online-Dienst eduCanon vor.

Nach Anmeldung kann man in diesem Dienst YouTube- oder Vimeo-Videos mit interaktiven Quizelementen anreichern.

Ein Beispiel dafür findet sich am Ende des Blogartikels.

Lernvideos mit schriftlicher Zusammenfassung sind besser…

… sagt eine in Campus Technology vorgestellte Studie des MIT.

Die Forscher wollten die mangelhafte Durchsuchbarkeit von Lernvideos durch schriftliche Zusammenfassungen ausgleichen. Die Zusammenfassungen wurden in diesem Fall über Crowd-Sourcing-Methoden erzeugt.

Im Ergebnis konnten Lernende, die Zugang zu den schriftlichen Zusammenfassungen hatten, die Inhalte der Videos (Lernvideos zu Photoshop) besser umsetzen.

Eine Vergleichsgruppe, die nur Zugang zu illustrierten, schriftlichen Anleitungen hatte, gab es nicht…

Animationen mit Windows-Bordmitteln erstellen

Eine der ersten konkreten Anfragen an den neuen E-Learning- Service war, ob es einfache Werkzeuge für die Erstellung animierter Grafiken/Videos gäbe.

Dazu gibt es einige Webdienste wie z.B.

Diese erfordern jeweils eine Anmeldung, alle Daten liegen in der Cloud und es entstehen teilweise Kosten.

Eine kurze Recherche auf Youtube führte zu diesem Video, in dem Animationen mit Paint und dem Windows Moviemaker erstellt werden.

Und so sah dann der erste Versuch aus:

Die Bilder haben eine unterschiedliche Wiedergabedauer. Für die animierten Sequenzen sind die Bilder eine viertel bis eine halbe Sekunde eingeblendet. Die Standbilder sind bis zu zwei Sekunden zu sehen.

Die animierten Texte sind am einfachsten zu erstellen, indem man eine Textbox in Paint mit dem gewünschten Text voll schreibt und dann dann Wort für Wort mit dem Auswahl-Werkzeug wieder löscht und dabei einzelne Bilder abspeichert.

Die Eingabe bzw. das Zeichnen von Grafiken wäre mit einem Graphic Tablet deutlich einfacher als mit der Maus.