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OER Wettbewerb – bewerben bis 14.1.16

Um Open Educational Resources im deutschsprachigen Raum bekannter zu machen, schreiben oncampus und J&K Jöran und Konsorten einen OER Wettbewerb aus. Bewerbungen sind bis zum 14.01.2016 möglich.

Neben den Preisen in den neun Kategorien des OER-Awards 2016 gibt es noch den mit 10.000 Euro dotierten fOERder-Award 2016 der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Einreichungen für diesen sind bis zum 15.12.2015 möglich.

OER an Hochschulen

Die UNESCO hat die deutsche Übersetzung eines „Leitfadens zu Open Educational Resources in der Hochschulbildung“ veröffentlicht.

Darin finden sich Informationen zum Thema und Handlungsempfehlungen für die Politik, Hochschulen, Lehrende und Studierende.

Leitfaden zu Open Educational Resources in der Hochschulbildung. Empfehlungen für Politik, Hochschulen, Lehrende und Studierende (Download in PDF)

 

1. E-Learning-Tag: Session „OER – Open Educational Resources“

Dieser Artikel beschreibt stichwortartig die Ergebnisse einer Session des 1. E-Learning-Tags  der FH Flensburg, die von den Teilnehmern während der Veranstaltung auf Etherpads erfasst wurden.

Vorschlag FH Lübeck:

Zusammenschluss von Hochschulen, um eine gute Vorlesung/Material für eine Grundlagenvorlesung für alle – als OER – gemeinschaftlich zu entwickeln

Weg der FH Lübeck

Produktion von Inhalten:

  • Konventionelle Produktion: Korrekturen sind langwierig, Änderungen über Autoren und Produzenten deshalb Entwicklung eines mediawiki-basierten Autorensystems (LOOP)
  • Es wurde eine Hierarchie integriert, obwohl dies für Wikis eher untypisch ist
  • Möglichkeit das Studierende die Inhalte mit bearbeiten
  • Es gibt geschlossene Wikis, dort kann nicht geändert werden
  • Bei offenen Wikis, können den Studierenden Änderungsrechte zugewiesen werden, über den Änderungsvorschlag wird der Autor per RSS Feed informiert. Damit kann eine neue autorisierte Version zeitnah freigegeben werden. –> Dynamik
  • Es gibt Aufgrund der unterschiedlichen „Befindlichkeiten“ von Autoren verschiedene Regeln zu den Änderungsrechten
  • Beispiel: Schulbuch-o-mat über Crowdfounding, Biologielehrbuch kollaborativ entwickelt, onCampus stellt die Plattform zur Verfügung

Wenn eine solche Plattform bereit steht, sind Hochschulen bereit darauf gemeinsam zu arbeiten?

Fragen und Kritikpunkte

Frage: Warum nicht Wiki Books als Plattform?
Antwort: Weil Usability und Design nicht so gut sind.

Frage: LOOP als Software dann auch Open Source, damit Inhalte frei von proprietären Formaten sind oder können Inhalte in Mediawiki exportiert werden?
Antwort: Software ist nicht frei verfügbar, weil dahinter u.a. Verwaltung einer Wiki-Farm liegt. Export in Mediawiki keine Erfahrungen.

Anmerkung: Guter Gedanke die Lehrenden gemeinsam ein Wiki führen zu lassen.

Frage: oncampus als Abnehmer, der so kostenlos erstellten Inhalte abnimmt?
Antwort: So ist das nicht gemeint, sondern eher als kollaborative Idee aus der Open Source Entwicklung.

Bedenken verschiedener Seiten: Sind Autoren/Dozenten bereit in einer Art zu veröffentlichen bei der Ihre Sichtbarkeit, Zitierfähigkeit etc. leidet?

Vorschlag: Struktur wie L3T mit festgelegten Autoren für bestimmt Artikel.

Hinweis: Ideenmarkt im Internet, bei dem Nutzer über den besten Lösungsweg für gegebene Problemstellungen abstimmen können – Vorbild?

Fazit: Ansprechen potenzieller Autoren in allen Hochschulen, um geeignete Kandidaten zu einem Pilotprojekt zu finden.

Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt

Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt. Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister.

„Für dieses Buch haben Hochschuldidaktiker/innen wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse und Entwürfe beigetragen, die ein aktuelles Stimmungsbild ergeben. So werden Strategien zur Implementierung von offenen Bildungsressourcen und zum Change Management vorgeschlagen. Zwei Beiträge befassen sich mit dem Trend MOOC (offene Onlinekurse mit sehr großen Teilnehmer­zahlen). Auch das Format der Vorlesung, das durch Internet­übertragungen neuen Aufwind erhält, und die Didaktik für die virtuelle Realität werden thematisiert. Digitale Werkzeuge für kreatives Denken und eine Metasprache für Unterrichtende, die mit didaktischen Entwurfsmustern als Elementen arbeiten, werden vorgestellt. Zudem wird von praktischen Erfahrungen mit Bloggen in Lehrveranstaltungen und dem Einsatz von Videokommentaren im Hochschulunterricht berichtet. Weitere Beiträge thematisieren die notwendigen Kompetenzen der Lehrenden und entwerfen ein integriertes Lern- und Handlungsmodell, diskutieren die medienbezogene Professionalität und kritisieren den Kompetenzbegriff. Schließlich kommen zwei erfahrene Akteure der Hochschuldidaktik zu Wort und blicken zurück – und in die Zukunft.“

Downloadlink als PDF

 

How to organize an education hackathon

In dem Blog-Beitrag „My Experience in an Education Hackathon“ beschreibt Debbie Morrison ihre Teilnahme an einem Event, das die Erstellung eines offenen Online-Kurses in Gruppenarbeit zum Ziel hatte.

Dabei waren die Teilnehmer nicht alle an einem Ort versammelt. Vielmehr fanden die Sessions über Videokonferenzen in Google Hangout statt. Teams von drei Personen bearbeiteten jeweils Abschnitte eines Kurses zum Thema „Open Science and Data“.